Einsicht vor Output: der kreative Prozess
Auch wenn die Erwartung nach etwas Sichtbarem groß ist – den Anfang unserer Arbeit bildet niemals ein Entwurf.
Jedes Konzept, alles Visuelle, das wir vorlegen, spiegelt die Ergebnisse der wesentlichen Arbeit, die zuvor getan wurde, macht sie erlebbar und begreifbar.
Erst das Verständnis der Zusammenhänge von Zielen, Umfeld, Ressourcen und Restriktionen, Technologie, Ökonomie, Herkunft und Vision, Werten, Emotion und vielen weiteren Aspekten definiert den Fokus des Gestaltens. Manchmal, sehr selten, zeigt sich unvermittelt und wie selbstverständlich die absolute, „geniale“, alle Fragen lösende Idee.
Viel häufiger begeben wir uns auf einen Weg der kreativen Annäherung, des zuspitzenden Variierens und Verdichtens, der schöpferischen Reibung an den Facetten der Aufgabe – mehr Teilhabe und Sicherheit für alle Beteiligten bietet er ohnehin.
Der Wortart Designprozess ist dafür ein methodischer Leitfaden, der sich flexibel durch jede Art von Projekt legen lässt. Dass er den Besonderheiten jeder Aufgabe und den Ressourcen entsprechend modifiziert und gehandhabt wird, ermöglicht qualitäts-, termin- und budgetgerechte Ergebnisse.
